Ostersonntag geschlossen

Herzlich willkommen

Begeben Sie sich auf

die Spuren der jüdischen
Bürger von Nidda.

Jüdisches Museum Nidda e.V. – SchriftzeichenJüdisches Museum Nidda e.V. – Menora
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Öffnungszeiten

Sonntag 14 – 17 Uhr

Auch nach Vereinbarung mit
Anmeldung per Telefon oder Mail.
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Kontakt

0160 9305 1300
0177 3266 029
info@niddas-juden.de

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Jüdisches Museum Nidda e.V.
Raun 62
63667 Nidda

Öffnungszeiten

Sonntag 14 – 17 Uhr

Auch nach Vereinbarung mit
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Jüdisches Museum Nidda e.V.
Raun 62, 63667 Nidda

Wir laden Sie ein, sich über das Leben der jüdischen Bürger von Nidda und ihren Glauben zu informieren, sich zu erinnern und von der Vergangenheit für die Zukunft zu lernen.

Veranstaltungen

Unsere
Veranstaltungstipps

Aktion

10-08-19
Fest der Kulturen

Auch das jüdische Museum beteiligt sich am Samstag, 10.08.2019 am Fest der Kulturen im Haus des Museums, Raun 62, mit den Möglichkeiten:
  • das Museum zu besuchen,
  • mit Kostproben traditioneller jüdischer Speisen (z.B. Barches, Mazzen)
  • das Dreidlspiel – traditionell an Channuka gespielt – zu versuchen
  • die Herkunft mancher für uns gebräuchlicher Worte aus dem Hebräischen kennenzulernen, u.v.m. …

ab 14 Uhr —
Jüdisches Museum Nidda

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besuch

21-06-19
Von Schabbat zu Schabbat

Bundesweite Aktion der CDU gegen Antisemitismus.
  • Besuch einer Gruppe von CDU Politiker der Wetterau im jüdischen Museum
  • Information und Führung durch das Museum

Jüdisches Museum Nidda

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Vortrag & Museumsbesuch

18-05-19
Jüdisch-christlicher Dialog

  • Johannes Österreicher – Jude und Katholik-Verfasser des Konzilsdekret „Nostra Aetate“ für die Juden
  • Vortrag mit anschließendem Besuch des jüdischen Museums Nidda
  • Referat von Hildegard Schiebe vom jüd. Museum
Eine gemeinsame Veranstaltung mit dem Institut für Kirchengeschichte von Böhmen-Mähren-Schlesien.

14 Uhr —
Institut für Kirchengeschichte in Geiß Nidda, Am Sportfeld 14

Intern

25-04-19
Mitglieder-Versammlung

Mitgliederversammlung:
  • Rechenschaftsbericht
  • Wahlen
  • Vorstellung der neuen Homepage
  • Bericht über den Besuch von M. Strauss
  • Sonstiges

19 Uhr —
Besprechungszimmer
im Jüdischen Museum

Film- & Informationsabend

22-02-19
Ilse-Stein-Abend

Der Film „Die Jüdin und der Hauptmann“ über das Leben der Ilse Stein aus Geiß Nidda.
  • Information von Johannes Winter, der ihrem Schicksal nachgegangen ist
  • Referat von Madeleine Michel über die Situation im Osten, Russland und der Vernichtungslager zur Zeit des Nationalsozialismus
Eine gemeinsame Veranstaltung des jüdischen Museums mit der Evg. Kirchengemeinde Geiß Nidda und Bad Salzhausen.

19 Uhr —
Besprechungszimmer
im Jüdischen Museum

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Aktion

15-11-18
Besuch des Enkels von Fred Strauss

Mr. Matthew Strauss, er lebt in Florida, wollte das jüdische Museum sehen, für das sein Großvater so großzügig gesponsert hat. Zu einem kleinen Empfang im Museum waren Staatsminsterin Puttrich, Bürgermeister Seum, Mitglieder des Vorstands und einige Mitglieder gekommen.

Jüdisches Museum Nidda

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Aktion

09-11-18
Läuten gegen das Vergessen

Um an 80 Jahre Reichspogromnacht zu erinnern und zu gedenken, initiierten wir ein Läuten aller Kirchenglocken in Nidda und in Geiß Nidda, auch mit der Bitte, Kerzen in die Fenster zu stellen.

18 Uhr —
Nidda und Geiss/Nidda

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Nacht der offenen Museen

11-08-18
Nacht der offenen Museen

Auch 2018 beteiligte sich das jüdische Museum an der Nacht der offenen Museen in Nidda.
  • Mutige Nidda Bürger während der NS-Zeit
  • Synagogen in der Wetterau und heute
  • Spiele und Möglichkeit seinen Namen in hebräischer Schrift zu schreiben

17.00 - 22.00 Uhr —
Jüdisches Museum Nidda

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Konzert & Lesung

02-06-18
Blues gegen das Vergessen

80 Jahre Reichspogromnacht mit Abi Wallenstein und Hobo.

Gemeinsam mit „Demokratie leben“ Demokratiekonferenz,  Konzert und Lesung mit Jürgen Wagner: Texte zur Reichspogromnacht und aus dem Tagebuch des Dr. Stefan Wallenstein.

Gemeinsame Veranstaltung von „Mehr Demokratie leben“ Friedberg und dem jüdischen Museum Nidda.

Ab 17.00 —
Haus am Landgrafenteich in Bad Salzhausen

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Unser Angebot

Entdecken Sie
unsere Ausstellung

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Ausstellung

Dieses Museum dient der Erinnerung an die lange Geschichte der Juden, die in Nidda ihre Heimat hatten. Erfahren Sie mehr über das Alltagsleben, die Religion und die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Nidda sowie über die Synagoge und die Schicksale jüdischer Familien während der NS-Zeit.

Sie finden in den Räumen Anschauungsobjekte, die zum großen Teil aus dem Besitz der jüdischen Familien in Nidda stammen und die sie freundlicherweise dem Museum überlassen haben.

Wie die jüdischen Bürger in Nidda lebten und glaubten

Raum eins erzählt, wie jüdische Familien in Nidda lebten, über ihre Arbeit und ihren Glauben. Sie erfahren mehr über ihre Feste und Bräuche.

Außerdem befindet sich im Erdgeschoß ein Raum für Gespräche bei einer Tasse Tee o.ä.. Hier finden Sie auch immer wieder kleine Buchausstellungen zu einem bestimmten Thema, wie z.B. von November 2018 bis März 2019 zu „80 Jahre Reichspogromnacht.“

Das Synagogenzimmer

Im ersten Stockwerk befindet sich in Raum zwei das Synagogenzimmer mit einer großen Thorarolle. Hier ist auch das Modell der Niddaer Synagoge zu sehen.

Die Synagoge wurde zwangsverkauft und zum Wohnhaus umgebaut. Die Thorarollen wurden gerettet und deren Mäntel und der Thoraschreinvorhang sind erhalten und hier zu sehen.

Der Raum des Nicht-Vergessens

Auch der schweren und grausamen Zeit für die Juden im Nationalsozialismus ist ein Raum gewidmet. Der Raum drei ist dem Nicht-Vergessen der Schicksale jüdischer Familien während der nationalsozialistischen Zeit gewidmet.

In diesem Raum wird die Entwicklung von Beginn der Diskriminierung bis hin zu Flucht, Vertreibung und Ermordung gezeigt.

Das Bibelzimmer

Im Raum vier geht es um die gemeinsame Wurzel von Judentum und Christentum: Die Bibel – das Alte Testament.

Sie sehen dort auch einen Teil der Faksimileausgabe der Wenzelsbibel aus Prag, eine der ältesten Übersetzungen des Alten Testaments in deutscher Sprache, ebenso eine Bibel mit Kupferstichen von Doré und auch eine handgemalte und -geschriebene Bibel aus heutiger Zeit, ebenso Bibeln in vielen Sprachen der Welt und andere.
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BIBLIOTHEK

Im Obergeschoss des Museums befindet sich die Bibliothek mit über 1500 Bänden. Hier erfahren Sie mehr über das Judentum an sich und seine Geschichte, die Geschichte der jüdischen Gemeinden in Hessen und Deutschland, über Antisemitismus und den Holocaust.

Auch Literatur über den christlich-jüdischen Dialog, zahlreiche Werke jüdischer Schriftsteller, Bildbände und Reiseliteratur über Israel, jiddische und jüdische Erzählungen und Nachschlagewerke und vieles mehr finden Sie hier.

Die Bibliothek lädt Sie zum Lesen und Ausleihen ein und bietet vielfältiges Material zum Abfassen von Arbeiten zum Thema Judentum unter verschiedenen Aspekten für Schule oder Studium.

Liste der Fachgebiete
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Unser Angebot

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Führungen

Gerne bieten wir Ihnen individuelle Gruppen- oder Einzelführungen an. Bitte vereinbaren Sie telefonisch oder per Mail ihren Termin für eine persönliche Führung.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Führungen
für Schulklassen,
Firmlinge, Konfirmanden
und andere Gruppen
Führungen
über den jüdischen
Friedhof
Führungen
zu jüdischen Stätten
in Nidda
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Museum

Die Geschichte
des Museums und
des Vereins

Jüdisches Museum Nidda e.V. – Museum Außenansicht
Pfarrer Dr. Wolfgang Stingl neben einem Bild von Fred Strauß
Foto: Maresch
Jüdisches Museum Nidda e.V. – A.D. 2002

Zur Geschichte des Museums

Warum der Name Jüdisches Museum Zimmermann-Strauss?
Pfarrer Dr. W. Stingl hat aus Interesse vieles an jüdischen kulturellen Dingen gesammelt. Durch den Erwerb und den Umbau des Hauses in der Raun 62 wurde die Einrichtung eines Museums ermöglicht. Das Haus war in Besitz der Familie Stern bis zu deren durch die Nationalsozialisten erzwungenen Ausreise.

Mit Hilfe von Siegfried (Fred) Strauss, einem jüdischen Bürger Niddas, dem es ebenfalls noch gelang, in die USA auszureisen und auch seine Eltern nachzuholen, konnte das Haus erworben werden.
Zur Erinnerung an diesen großzügigen Sponsor sollte das Museum die Familiennamen seiner Eltern tragen: Zimmermann-Strauss.

Es wurde 2002 in einem würdigen Rahmen unter dem Beisein von Dr. Otto von Habsburg seiner Bestimmung übergeben. Fred Strauß hat auch den Gedenkstein am Johanniterturm mit finanziert und ließ eine Stele in Form eines Obelisken auf dem jüdischen Friedhof erstellen mit den Namen aller während der Schoa ermordeten Mitglieder der jüdischen Gemeinde.

Ihm war auch wichtig, dass das Schicksal der Juden aus dem Sudetengebiet und deren Anteil am deutschen Kulturleben erforscht wird. Das bezeugt ein denkwürdiger Satz von Strauss: „In einem Viehwaggon sind die Juden aus Nidda fortgeschafft worden. In einem Viehwaggon ist nach dem Krieg sein späterer Freund Stingl durch die Vertreibung der Deutschen aus der Tschechoslowakei nach Nidda gebracht worden.“

Wir Über uns

Der Verein jüdisches Museum e.V. wurde 2001 auf Initiative von Pfarrer Dr. Wolfgang Stingl gegründet. Der Verein setzt sich für den Erhalt und die Weiterfürung des Museums ein und hilft mit, das Wissen über die Geschichte der jüdischen Familien Niddas und ihrer Religion an Interessierte weiterzugeben.

Vorstand

Hildegard Schiebe — 1. Vorsitzende
Prof. Dr. Rudolf Grulich — 2. Vorsitzender
Gabriele Amend — Kassenverantwortliche
v.l.n.r. Prof. Dr. Rudolf Grulich, Gabriele Amend und Hildegard Schiebe
Jüdisches Museum Nidda e.V. – Ausstellungsobjekte
v.l.n.r. Prof. Dr. Rudolf Grulich, Gabriele Amend und Hildegard Schiebe
Wir freuen uns über alle, die sich als Mitglied oder Helfer bei den Öffnungszeiten, bei Veranstaltungen oder der Dokumentation engagieren möchten.

Ihr Besuch

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Kontakt & Anfahrt

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ÖFFNUNGSZEITEN

Sonntag 14 – 17 Uhr

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Freier Eintritt.

Jüdisches Museum Nidda e.V. – Anfahrtsskizze
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Jüdisches Museum Nidda e.V.
Raun 62, 63667 Nidda

Parkmöglichkeiten finden Sie
direkt um die Ecke im Erkerweg 8.